Laden

Supercharger

Teslas Schnellladenetz: Ablauf, Tempo und Abrechnung.

Superchargers sind Teslas eigenes Schnellladenetz. Sie stehen an Autobahnen und Verkehrsknoten und sind auf schnelles Zwischenladen auf längeren Fahrten ausgelegt, nicht auf tägliches Vollladen (das macht man günstiger zu Hause).

Ablauf

Bei Tesla-Fahrzeugen läuft alles über das Auto und den Account: anfahren, Ladekabel einstecken, Ladevorgang startet automatisch. Kein Freischalten per Karte oder App nötig. Die Abrechnung läuft über die in der Tesla App hinterlegte Zahlungsmethode.

Ladetempo

Es gibt ältere (V3) und neuere (V4) Supercharger; die V4-Säulen haben längere Kabel und sind teils auch für Nicht-Tesla-Fahrzeuge geöffnet. Das Ladetempo hängt von Säule, Modell, Akkustand und -temperatur ab und fällt oberhalb von 80 % deutlich ab. Für lange Strecken lädt man daher meist nur bis rund 80 % und fährt weiter.

Konkrete Ladeleistung und Ladedauer variieren je nach Fahrzeug und Standort. Verbindlich ist die Anzeige im Fahrzeug bzw. in der Tesla App.

Kosten

Der Preis pro kWh schwankt je nach Standort und Tageszeit, zu Spitzenzeiten kann Tesla höhere Tarife ansetzen. Wir nennen hier keine Zahl, weil sich die Tarife häufig ändern. Den aktuellen Preis zeigt das Fahrzeug bzw. die Tesla App am jeweiligen Standort direkt an, bevor der Ladevorgang startet.

Verbindlich ist der am Standort angezeigte Tarif.

Öffnung für andere Marken

Ein Teil des Netzes (vor allem V4) ist inzwischen auch für Nicht-Tesla E-Autos geöffnet. Diese laden über die Tesla App und zahlen in der Regel einen etwas höheren Tarif als Tesla-Fahrer.

Blocking-Gebühr

Wer an einem vollbelegten Supercharger nach Ladeende stehen bleibt, zahlt eine minutenbasierte Standgebühr. Das hält die Ladesäulen frei. Die App warnt rechtzeitig, wenn das Laden fast fertig ist.

Verbindlich sind die Angaben im Fahrzeug und in der Tesla App.